Von SR- zu SOR-Modell für Marketing

Ganz so simpel gestrickt sind Kund*innen jedoch nicht. Darum erweiterte die Werbewirkungsforschung das SR-Modell schnell zu SOR: dem Stimulus-Organism-Response-Modell.

Es fügt den Menschen als „Organismus“ ein.

Denn kein Reiz führt bei allen zur selben Reaktion. Erst die Verarbeitung der Werbung durch die Person entscheidet, ob ein Kauf erfolgt.

Weil man nicht genau in die Köpfe hineinschauen kann, ist SOR im Marketing ein sogenanntes Black-Box-Modell der Werbewirkung. Kund*innen sind also schwarze Kisten, bei denen man nicht nachvollziehen kann, was in ihnen vorgeht. Man sieht nur, was rein- und wieder rauskommt.

Mit der Entwicklung von Werbewirkungsmodellen, wurde nun auch das Geschehen zwischen Reiz und Reaktion dargestellt.