ER: Engagement Rate

Definition:

Die Engagement Rate [ER] (dt. etwa „Anteil Derjeniger, die sich engagieren“) misst die Interaktion mit Anzeigen in den sozialen Netzwerken (insb. Facebook und Instagram).
Sie wird aus der durchschnittlichen Summe von Likes, Kommentaren und geteilten Beiträgen pro Tag geteilt durch die Gesamtzahl der Fans berechnet.
Oft wird die Engagement-Rate als Verkaufsargument im Influencer-Marketing hergenommen.

Einordnung:

Je öfter Nutzer einen (organischen) Social Media Beitrag liken, kommentieren oder weiterempfehlen, desto höher ist die Engagementrate des Beitrages. Als Webseitenbetreiber wollen unsere Kunden für ihre Inhalte eine möglichst große Reichweite erreichen. Das steigert die Aussicht auf viele Besucher, gleichzeitig aber auch die Aussichten auf Leads und Sales. Die Engagement Rate spielt hierbei eine wichtige Rolle. Eine hohe Engagement Rate kann dazu führen, dass Ihre Reichweite förmlich explodiert.

Generell gilt natürlich: Je besser die Engagement Rate, desto positiver ist dies zu bewerten. Immerhin deutet diese Rate darauf hin, dass mit den Inhalten ein „Nerv“ getroffen wurde und die Nutzer zur Interaktion angeregt sind. Aber: Dieser Grundsatz gilt nicht ausnahmslos. Immerhin kann diese Kennzahl auch deshalb hoch sein, weil zahlreiche Nutzer ihren Unmut teilen. Die Engagement Rate kann nämlich zwar einen Hinweis auf die Interaktionen liefern, jedoch nicht darauf, ob diese positiv oder negativ ausfallen bzw. welcher Intention die Nutzer folgen. Aus diesem Grund behalten wir stets die Inhalte der Kommentare auf die Anzeigen unserer Kunden im Blick.

PS: Sind Sie oben über den Begriff „Influencer-Marketing“ gestolpert und denken sich „Betrifft uns nicht. Schließlich haben wir bei der DDV Media keine Influencer unter Vertrag, die für unsere Kunden werben könnten.“?
Damit liegen Sie zwar in der Sache richtig, aber denken Sie doch einmal so: Ein Influencer ist eine Person, die über Inhalte, die sie/er in sozialen Netzwerken teilt, auf andere Personen Einfluss nimmt. Selbstverständlich möchten Journalisten ihre Leser nicht unmittelbar beeinflussen, wohl aber durch sachliche Berichterstattung, Kommentare und Hintergründe die öffentliche Meinungsbildung anregen. Somit kann auch die Redaktion von Sächsische.de mit ihren Social Media Kanälen als Influencer im weiteren Sinne betrachtet werden. Werbebotschaften, die wir mit unserer Marke teilen, wirken i.d.R. als seriös, aktuell und vertrauenswürdig. Der allgemein gute Ruf unserer Redaktion färbt praktisch auf die Werbeinhalte der Vermarktung ab.