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Das Generationenmodell

Das Generationenmodell eignet sich gut, um die Zielgruppen von Werbung schnell in ihren Grundzügen zu beschreiben. Insbesondere innerhalb von Agenturen und bei Breifings ist dieses Modell darum hilfreich.

Wenn man von Generation X, Y, Z, den Millenials, Babyboomern usw. spricht, unterscheidet man die Generationen nach Altersgruppen unter Berücksichtigung von historischen und sozialen Ereignissen. Die heute lebenden Generationen werden in sechs Altersgruppen eingeteilt. Dabei werden diesen sechs Generationen Merkmale zugeordnet, die durch gemeinsame Prägung der sozialen und kulturellen Umstände während der ersten Lebensphase entstanden sind. Dazu tragen spezifische Geschehnisse wie Notsituationen während eines Krieges, politische Ereignisse und gesellschaftliche Trends wie die Digitalisierung bei. Diese unterschiedlichen Erfahrungen beeinflussen schließlich Verhaltensweisen und Wertevorstellungen der verschiedenen Generationen.

Im Kontext von Werbung dienen Generationenlabels einer schnellen ersten Einordnung von

  • Zielgruppen und Werbeadressaten
  • Nutzern eines Portals, Netzwerkes, Formates
  • Technologien und Endgeräten die von einer Personengruppe genutzt werden
  • sprachlichen Gemeinsamkeiten einer Personengruppe (z.B. sog. Jugendsprache)

Je nach Quelle können die Grenzen der Alterskohorten unscharf sein.