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Darkpost 

Ein Dark Post ist ein Beitrag, z.B. eines Unternehmens bei Facebook, der in der Chronik des eigentlichen Absenders nicht erscheint. Er ist lediglich als „gesponserter“ Beitrag in der Timeline der Zielgruppe zu sehen und kann entweder ein Link, ein Foto, eine Statusaktualisierung oder ein Angebot sein.

Design Thinking 

Unter dem Begriff Design Thinking versteht man einen Kreativprozess, um Ideen zu entwickeln. Die Design-Thinking-Methode fokussiert sich darauf, Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und seinen Bedürfnissen entsprechen. Im Gegensatz zu vielen Herangehensweisen in Wissenschaft und Praxis, bei denen die technische Lösbarkeit im Vordergrund steht, befindet sich hier der Mensch im Fokus.

Digital Immigrant 

Menschen, die nicht von klein auf mit digitalen Medien aufgewachsen sind, nennt man Digital Immigrants, digitale Einwanderer. Im Gegensatz zu den Digital Natives müssen sich Digital Immigrants aktiv und bewusst mit den für sie neuen Technologien auseinandersetzen.

Digital Native 

Im Allgemeinen kann man Menschen, die in etwa nach 1990 geboren wurden, als Digital Natives bezeichnen. Sie kennen und nutzen die Möglichkeiten, die Laptop, Tablet, Smartphone und Co. mit sich bringen, ganz selbstverständlich. Digital Natives sind im digitalen Zeitalter aufgewachsen. Dem entgegen stehen die Digital Immigrants.

Direktpreis  

(auch: Ortspreis) Anzeigen- und Beilagenaufträge von Kunden, welche direkt, also ohne eine Werbeagentur, beim Verlag geschaltet werden. Dieser gilt jedoch nur für Kunden innerhalb des Verbreitungsgebietes. Bei Auftragserteilung über Werbemittler erfolgt die Annahme zum jeweiligen Grundpreis.

Direktwerbung 

Werbung, die sich ohne Werbeträger direkt an die Kunden wendet, z.B. Werbebriefe, Handzettel, Kataloge. Die Verteilung erfolgt per Postversand oder durch Verteilerorganisationen.

Domain 

Eine Webseite kann im Browser unter ihrer Domain, ihrer Internet-Adresse, aufgerufen werden.

Double Opt-In 

(engl. für „doppelte Entscheidung“) Ein sogenannter Double Opt-In ist ein Zustimmungsverfahren für Verbraucher. Im Online-Marketing (v.a. im E-Mail-Marketing) müssen diese eine vorherige Zustimmung zu einem Abonnement oder zum Erhalt von Informationen nochmals bestätigen. Dieses Verfahren soll Schutz vor Spam gewähren und Versendern von E-Mails mit kommerziellen Inhalten Rechtssicherheit geben. 

Die Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) ist eine Reihe von Gesetzen, die sich damit befassen, wie Unternehmen die privaten Daten von Einzelpersonen erfassen und handhaben. Dabei erlegt sie den Unternehmen umfangreiche Pflichten auf, wie Meldepflichten, Rechenschaftspflichten, Sicherstellung der Datensicherheit und Umsetzung von Betroffenenrechten. Gleichzeitig stärkt die DSGVO die Verbraucherrechte.  

Sie wurde im Jahre 2016 eingeführt, musste jedoch erst ab dem 25. Mai 2018 verbindlich von Unternehmen und Webseitenbetreibern angewendet werden. Im Online-Bereich änderte sich daraufhin einiges. So musste von da an beispielsweise beim E-Mail-Marketing vorab die Zustimmung des Empfängers eingeholt werden. Gibt der Nutzer seine Einwilligung, welche er jederzeit widerrufen kann, muss er darüber informiert werden, zu welchen Zwecken seine Daten verwendet werden. Ähnlich werden Nutzer auch beim Besuchen einer Website gefragt, ob sie z.B. nur technisch notwendigen Cookies, oder auch Cookies zu Marketing-Zwecken zustimmen. Es kommt also zum einen auf die Zustimmung der Betroffenen an und zum anderen, dass die Datenverarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen (des werbenden Unternehmens) erforderlich ist und nicht die Interessen der betroffenen Person (des Werbeempfängers) überwiegen.

Duplicate Content 

(engl. für „doppelte Inhalte“) Inhalte, die identisch auf mehreren Seiten im Internet vorkommen. Es handelt sich dabei nicht nur um kopierte Texte, sondern vor allem um komplett identische Einzelseiten. Es wird unterschieden in internen und externen Duplicate Content: Intern bedeutet, dass die gleichen Inhalte auf einer Domain sind. Extern bedeutet, dass die Inhalte auf mehreren Domains vorkommen. Duplicate Content ist dauerhaft von Nachteil bei der Bewertung einer Website, da die Seite durch doppelte Inhalte an Einzigartigkeit verliert.

Dynamic Ads  

(engl. für „dynamische Anzeigen“) Sind personalisierte Werbeanzeigen, die automatisch exakt jenen Personen angezeigt werden, die bereits Interesse am Werbetreibenden gezeigt haben. Hat zuvor ein Kontakt zum Unternehmen, bspw. über die Webseite oder eine App, stattgefunden, kommen die Dynamic Ads zum Einsatz.