Begriffsklärung

 

Der digitale Wandel (auch „digitale Transformation“) bezeichnet einen fortlaufenden, tiefgreifenden Veränderungsprozess in Wirtschaft und Gesellschaft, der durch die Entstehung immer leistungsfähigerer digitaler Techniken und Technologien ausgelöst worden ist. Insbesondere sind für unsere Branche hiermit die breite Verfügbarkeit von (schnellem und ortsunabhängigem) Internet und entsprechenden (mobilen) Geräten zur Nutzung relevant.

Im engeren Sinne ist auch der durch digitale Technologien und darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens gemeint.

Im konkreten Fall ist also der Weg der gedruckten Zeitung ins Netz gemeint. Dieser Prozess kann sowohl vom Markt eingefordert werden, als auch vom Unternehmen selbst vorangetrieben werden.

So erwarten Kunden beispielsweise die Bereitstellung der Zeitungsinhalte als ePaper oder greifen auf digitale Informationsbeschaffung im Internet zurück, wobei sie zuvor Nachrichten in der gedruckten Tageszeitungen konsumierten.

Auf der anderen Seite können Verlage gezwungen sein, analoge Angebote aufgrund von Kostendruck und wirtschaftlichen Strategien ins Digitale zu transformieren. Nicht selten zögern einige Leser, diesen Weg der Digitalisierung mit zu gehen, können aber mit einigen Anreizen und insbesondere mit Aufklärung überzeugt werden.

Welchen Weg die DDV Mediengruppe mit der Sächsischen Zeitung einschlägt und warum, erfahren Sie in diesem Kurs. Sehen Sie dazu auch die Videos mit „5 Fragen an:“ mit Ludwig Zeumer, Leiter digitale Geschäfte, und Maximilian Helm, Leiter Online-Redaktion.