Babyboomer

Die Generation der Babyboomer wurde zwischen 1945 und 1964 geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, was für viele Menschen die Lebensbedingungen deutlich verbesserte. In diesen Jahren kam es zu einem «Babyboom» – die Geburtenraten steigen deutlich an – was dieser Generation auch ihren Namen verlieh. Während dieser Zeit war die Gesellschaft mit wenigen wirtschaftlichen Krisen konfrontiert und wurde eher durch die Friedens- und Umweltbewegung geprägt.

Da die positive wirtschaftliche Entwicklung ein zentraler gesellschaftlicher Aspekt zu dieser Zeit war, werden dieser Generation Merkmale wie diszipliniert, karriere- und leistungsorientiert nachgesagt. Die Arbeit steht bei den Babyboomern oft an erster Stelle. Im Jahr 2019 entwickelte sich in der Netzkultur die Phrase «OK Boomer», welche die konservativen Ansichten und Unbelehrbarkeit für neue Ansätze der Babyboomer kritisierte und Stereotypen über diese Generation aufgriff. Dieser Generationenkonflikt wurde insbesondere in der Thematik rund um den Klimawandel sichtbar. Einige Stereotypen wurden gefördert: Babyboomer würden sich nicht um die jüngeren Generationen und deren Zukunft kümmern, beharren auf ihrer eigenen Meinung und seien nicht technikaffin. Es lohnt sich, diese Stereotypen zu hinterfragen, denn sie basieren auf verallgemeinernden Vermutungen statt Fakten.

Heute weisen die Babyboomer die größte Population aller Generationen auf und erreichen nach und nach das Rentenalter. Dies führt aufgrund ihres Anteiles an der Bevölkerung zu einer beträchtlichen Lücke bei den Erwerbstätigen.